Beachtung eines einzelnen Beitrags – mehr Bloggende als Lesende…?

Die Statistik auf einen einzelnen Beitrag des Geographie- und Mediendidaktikblogs bezogen zeigt seit 2014, dass der Beitrag kaum gelesen wurde. In den Jahren 2016, 2017 und 2018 wurde der Beitrag „Warum der Geographielehrer bloggt“ (das war sein erster Beitrag im Jahr 2003) jeweils nur 9- oder 10-mal aufgerufen. Vor 2014 war der Beitrag auf einem Blog von Kaywa, danach wurden die Beiträge auf WordPress migriert. Die Grafik zeigt ein

stellvertretendes Beispiel eines Beitrags ohne Bewirtschaftung seit 2003.

„Warum der Geographielehrer bloggt“, Statistik erst ab 2014 verfügbar.

 

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Blog Besucherstatistik seit 2014 – ohne Bewirtschaftung

Im Jahr 2014 verzeichnete der Geographie- und Mediendidaktikblog gegen 700 Besuchende. Es waren zum grossen Teil eigene Studierende. Ohne die Werbung in eigenen Kursen und Vorlesungen und ohne Bewirtschaftung wird ein derartiger Blog kaum oder nicht beachtet. Aufwand und Ertrag stimm(t)en nicht.

Upcycling geographischer Videos

Es hat sich niemand gefunden, der Interesse an ausgewählten geographischen Videos mit Beschreibungen und didaktischer Aufbereitung hat. Aber: Die Integra, eine Stiftung für Behinderte im Freiamt, hat als „Unternehmen mit sozialem Auftrag für Jugendliche und Erwachsene mit einer geistigen, körperlichen oder psychischen Beeinträchtigung“ im Rahmen eines Upcycling-Projektes mit den Kassetten Schuhregale hergestellt. So fanden die Kassetten ein weiteres Leben mit Sinn. Rohstoffe können gespart werden. Die Originalbeschriftungen wurden zu Ehren des Geographielehrers an den Kassetten belassen, so wissen Interessierte auf welchen Filmen künftig ihr Schuhe stehen werden.

Generationenwechsel

Videosammlung

Videoarchiv einer Geographielehrperson, geführt von 1985 bis 2010

Geschätzte 4000 Arbeitsstunden und ca. Fr. 8000.– für Geräte, Kassetten und Diverses wurden von mir in 20 Jahren Unterrichtstätigkeit ins Aufnehmen, Visionieren, Protokollieren und Verwalten von geographischen Filmen für den Unterricht investiert (für Nichtlehrpersonen: Gratisarbeit und spesenfrei). Dies mit dem Ziel einen vielfältigen, qualitativ hochwertigen Geographieunterricht erteilen zu können. Wohlverstanden: Es ging dabei nur um ein Medium (um EIN Element von vielen), um die Chancen auf guten Unterricht erhöhen zu können.

Hier nun das Ende auf Tutti.ch. In einem Inserat wurden die Kassetten angeboten, ein Schenkung an eine jüngere Lehrperson hat sich nicht ergeben. Die Kassetten sind sinn- und wertlos geworden.

Inzwischen gibt es so viel Videomaterial wie noch nie auf verschiedensten Videokanälen, leicht sind Filme zu finden, die meisten gratis, eine didaktische Aufbereitung fehlt. Das heisst zum Beispiel: Videos müssen gesichtet werden, auf ihren Gehalt im Hinblick auf ein Unterrichts-, Lehr- und Lernziel ausgewählt werden: Das braucht Zeit, viel Zeit, Vorbereitungszeit und wer sie leistet, bereitet den Unterricht derartig vor, dass die UNterrichtsqualität mit grosser Wahrscheinlichkeit steigt: Kernideen wachsen, Inhalte können von der Lehrperson als Expertin oder Experte kommentiert werden und vor allem in Zusammenhänge gestellt werden: Der Gehalt des Unterrichts wächst. Es kann so sein…

Leitideen zum Umgang mit digitalen Medien

Hyperlehren und -lernen? – Im Rahmen der Weiterbildung werden viele Themen vertieft. Die Aufgabe, ein Buch zur Mediendidaktik zwischen den Präsenzkursen zu lesen, wird durch die Verarbeitung als Prüfungsfrage (in dem Fall mit isTest) sowie durch die Aufforderung öffentlich zu posten verbindlich, in einem Teil transparent und eventuell als streng und unangenehm empfunden?

Die Aufgabe lautete:

Lesen Sie ein selber gewähltes Unterkapitel in Pekto „Einführung in die Mediendidaktik“ und fassen Sie eine zentrale Erkenntnis fürs Lehren und Lernen in wenigen Sätzen zusammen. Posten Sie darausfolgend einen Leitsatz auf den Blog , der für andere Lehrpersonen im Umgang mit digitalen Medien im Berufsalltag hilfreich sein könnte.

Wir bitten Sie, Ihren Leitsatz oder Leitgedanken ins untenstehende Feld „Kommentar verfassen“ einzufügen.

Jürg Widrig und Peter Gloor

 

Suchen, Finden, Lesen, Kommentieren

Suchen Sie auf diesem Blog den Beitrag „Bringen oder Holen“.

Lesen Sie den Beitrag und schreiben Sie einen kurzen Kommentar dazu. Wie sehen Sie Ihre Rolle als Lehrperson unter dem Einbezug von ICT in Ihrem Fachunterricht?

Zeitbedarf maximal 10 Minuten, Einzelarbeit.

 

Oder wählen Sie den andern Auftrag nach dem Lesen des Textes: ICT-Einsatz im eigenen Unterricht – Bedürfnisse, Erwartungen? Siehe nächster Beitrag unter 1.

Web 2.0 im gymnasialen Unterricht

Digitale Medien erhöhen die Qualität des Unterrichts kaum, wenn sie nicht didaktisch durchdacht im Hinblick auf das Erreichen von Bildungs- sowie Lehr- und Lernzielen eingesetzt werden. Wie soll dies geschehen?

Im Workshop werden ausgehend von eigenen Erwartungen zu den digitalen Medien im Fachunterricht einige fächerübergreifende Praxisbeispiele/-möglichkeiten aus dem Alltag vorgestellt und hinterfragt. Es wird dabei in a. realisiert, b. angedacht und möglich unterschieden. Daraus folgend werden Kernfragen erörtert und nach Möglichkeit beantwortet. Zentral ist, dass jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer über ein im Workshop funktionierendes Endgerät mit Internetzugang verfügt.

1. Notieren Sie einige Stichworte auf ein Flipchartblatt zu einem oder mehreren Unterrichtsvorhaben in Ihrem Fach bei dem Sie Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) a. eingesetzt haben / b. einsetzen möchten. (10 Min. Zeit).